Wohnen in Stuttgart

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Der Wohnungsmarkt in Stuttgart ist insbesondere zu Beginn des Wintersemesters überlastet. Hier gilt: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Fang also rechtzeitig mit der Suche an und betreibe sie intensiv. Es gibt die Möglichkeit in einem Wohnheim (Studentenwerk, kirchliche oder private Wohnheime) zu wohnen oder auf dem privaten Wohnungsmarkt unterzukommen. Wichtig ist ein guter Anschluss an die öffentlichen Verkehrsmittel daher lohnt es sich, erstmal auf dem Stadtplan zu suchen, wo genau das Objekt der Begierde sich befindet.

Wohnheime

Gerade zu Beginn des Studiums sind Wohnheime sehr empfehlenswert, da hier viele verschiedene Studenten anzutreffen sind, fast jede Woche irgendwo gefeiert wird und die Zimmer möbliert und günstig sind.

Bei den Wohnheimen des Studentenwerks Stuttgart gibt es lange Wartezeiten, es lohnt sich also, sich rechtzeitig zu bewerben. Die Immatrikulationsbescheinigung kann gegebenenfalls auch nachgereicht werden. Die Wartezeiten variieren von Wohnheim zu Wohnheim, man kann sich aber nur für ein spezielles Wohnheim bewerben. Teilweise gibt es wohnheimseigene Bewerbungsverfahren.

Eine Liste der verschiedenen Heime des Studentenwerks gibt es im Vorlesungsverzeichnis oder unter http://www.studentenwerk-stuttgart.de. Anträge gibt's online oder beim Studentenwerk Stuttgart in den Mensen in Vaihingen und in der Stadtmitte. Es lohnt sich auch, immer mal wieder beim Studentenwerk anzurufen und falls länger nichts passiert.

Weiterhin gibt es eine Reihe kirchlicher Wohnheime, mit eigenem Bewerbungsverfahrung und eigenen Anträgen. Eine Liste aller Wohnheime (inclusive der kirchlichen) kann beim Studentenwerk angefordert werden.

Privat

Prinzipiell solltest Du darauf vorbereitet sein, dass Du es bei den Vermietern nicht gerade einfach haben wirst. Insbesondere Wohnunsmakler sind mit Vorsicht zu geniesen: Teilweise verlangen sie bis zu drei Monatesmieten Kaution, oft ist eine hohe Anzahlung zu leisten und das alles ohne Erfolgsgarantie.

In den Mensen Stadtmitte und Vaihingen werden ständig neue Angebote im Schaukasten ausgehängt. Hier lohnt es sich evtl. auch mehrmals täglich vorbeizuschauen. Auch lohnt es sich regelmäßig einen Blick auf die schwarzen Bretter zu werfen, die es überall an der Uni gibt.

Bei der kommunalen Wohnungsverwaltung (Holzstr.15, Tel.: 2 16 36 93) kann man vorbeischauen und gleich einen Wohnberechtigungsschein für Sozialwohnungen und den aktuellen Mietspiegel mitnehmen, allerdings bist Du dort nicht allein.

Das wichtigste sind jedoch die lokalen Zeitungen und Zeitschriften<br\>

  • Stuttgarter Zeitung und -Nachrichten haben den gleichen Anzeigenteil. Wohnungsanzeigen gibt es vor allem in den Mittwochs- und Samstagsausgaben. Beide kann man bereits am Vorabend ab 21:45 Uhr am Wittwer-Zeitungsstand im Hauptbahnhof oder direkt am Druck- und Verlagszentrum in Möhringen in der Plieningerstraße bekommen.
  • Das Stuttgarter Wochenblatt gibt es jeden Donnerstag ab 6.00 Uhr an diversen Kiosks. Vorsicht: Eigene Anzeigen sind recht teuer.
  • Wöchentliche Anzeigenblätter wie "Flohmarkt" (Di, Fr) /"Sperrmüll" (Mo, Do). Hier sind (Such-)Anzeigen kostenlos!
  • Szene-Zeitschriften wie "Prinz" und "Lift" gibt's nur monatlich und lohnen sich deshalb auch nur zum Monatsanfang.

Burschenschaften und Verbindungen

Hier werden oft sehr günstige Zimmer angeboten. Allerdings empfiehlt es sich, sich erstmal über deren Gebräuche, Einstellungen und politsche Richtung zu informieren. Normalerweise wird das Zimmer mit der Auflage vergeben, sich innerhalb einer gewissen Zeit zu entscheiden, in die Verbindung/ Burschenschaft einzutreten oder gegebenenfalls wieder auszuziehen.

Im Notfall

Maximal zwei Wochen (im Notfall vielleicht auch länger) kann man in der Jugenherberge Haußmannstraße 27 (Tel.: 241 583, http://www.jugendherberge-stuttgart.de) übernachten. Eventuell bieten sich auch der Campingplatz auf dem Cannstatter Wasen oder eine der vielen Brücken an...


Dieser Artikel gehört zur Kategorie Leben